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Sprechtexte

Montag, 19. Oktober, 19 Uhr: «Darwins Beichte» mit Martin Burr

sprechtextforum: Ein im Rahmen der Amphilaboratorien durchgeführtes Kolloquium für Texte, die zum Sprechen oder zum lauten Lesen gedacht sind. Den Schreibenden ein Echo geben, dem Text einen Klangkörper geben. Körper, Stimme und Text.

Vielleicht mit begleitendem Abendessen. Jeweils ein klar abgestecktes Thema, heisst eine Autorin oder ein Autor oder eine Gruppe oder ein Stück.

Geschützter Rahmen, keine Aufführungssituation sondern ein Arbeitstreffen. Vorgestellt werden primär erste Fassungen oder allenfalls Konzepte.

Grundsätzlich darf jede und jeder mitmachen, auch Beisitzer und stumme Mithörer sind willkommen, solang sie sich im Klaren sind, dass die Sitzungen keine Aufführungen sondern Arbeitstreffen sind.

Die Autorschaft des zu behandelnden Materials heisst im Folgenden Gast. Der Gast bereitet folgendes vor: Material (Texte) und Fragestellung (auswählen aus Katalog: Generelles Feedback, Netzwerke & Komplizen, Entwicklungslabor, Verweis & Verortung, Tipps und billige Ratschläge, Sonstiges.)

Ablauf:

  • 19:00 Begrüssung und allenfalls Einleitung
  • Werkstatt-Lesung (Gemeinsam, einsam, mit verteilten Rollen, mehrmals. Jeweils vorbereitet in der Woche davor.)
  • Gemeinsames Essen
  • Gruppenarbeit / Diskussion gemäss Fragestellung

Jede dieser Fragestellungen hat ihren eigenen Zweck ihr eigenes Verfahren:

  • Generelles Feedback: nach dem Lesen des Textes wird nach bestimmten Kriterien gefeedbacked, immer mit einer Rubrik „sonstiges“ am Schluss. Das ist die Standartfunktion der Arbeitstreffen.
  • Netzwerke & Komplizen: Eine Subkategorie für Leute, die hauptsächlich noch MitmacherInnen und Betatiere für ein Projekt suchen. Dieses Kriterium hat kein eigentliches Verfahren, es äussert sich vor allen Dingen in der Ankündigung der Veranstaltung (im Wochenblatt?).
  • Entwicklungslabor: Vielleicht etwas kontrovers in einem herkömmlichen Verständnis von Autorenschaft. Jemand bring eine Idee, einen Stoff, ein Thema ein und die Gruppe der Anwesenden macht sich daran, in einem Schnellverfahren einen ersten, möglichen Entwurf zu entwickeln. Die Leserunde beschränkt sich auf ein Lesen von Skizzen und ein beschreiben der Idee. Das Entwicklungslabor ist sehr spielerisch, was dabei entsteht ist nicht so wichtig, obwohl der Prozess darauf fokussiert. Das eigentliche Ziel liegt in der Freude am Kreieren und in der gegenseitigen Inspiration und Befruchtung. Das Entwicklungslabor könnte auch als Warm-up-Spiel im kleinen Rahmen durchgeführt werden. Verschiedene Gefässe (die es noch zu entwickeln gilt) werden bereit gehalten, völlige Freiheit ist aber auch gegeben. Am Ende der Veranstaltung wird gegenseitig vorgelesen, was entstanden ist.
  • Verweis & Verortung: Für Kunstschaffende, die sich neu einem Themenkreis widmen und nach Input suchen, nach Anregungen, oder die mit ihrem Material einen Grundsatzdiskurs anstossen möchten. Im Idealfall werden Experten eingeladen oder zu aller mindest bereitet sich die Moderation entsprechend vor.
  • Tipps und Billige Ratschläge: Für Leute, die vielleicht in einer Sackgasse sind, oder sonst einen Rat brauchen könnten. Wird vermutlich an ein generelles Feedback angeschlossen, wenn gewünscht und weggelassen, wenn unerwünscht. (Bzw. von der Moderation als solches deklariert.)


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Zuletzt geändert am 19.10.2009 01:57 Uhr